Fragen und Antworten

Wir haben eure Fragen gesammelt und stellen hier die Antworten bereit.


Ich muss im Dienst ständig eine FFP2-Maske tragen. Da kann nichts passieren, warum sollte ich mich impfen lassen?

Eine korrekt getragene FFP2-Maske senkt das Infektionsrisiko. Eine Ansteckung ist aber auch trotz Maske möglich.

Es hängt nämlich auch davon ab, wie lange eine Person dem Virus ausgesetzt ist. Das Ansteckungsrisiko steigt, je länger sich ein Mensch zusammen mit einer infizierten Person in einem Innenraum oder ohne Abstand draußen aufhält.


Wie kam es zu der Frage?

Neueste Daten zeigen, dass korrekt getragene FFP2-Masken 75-mal besser vor einer Ansteckung schützen als OP-Masken. Als Vergleich wurde jedoch Abstandhalten ohne Maske bzw. mit Mund-Nasen-Schutz herangezogen. Es wurde also nicht geprüft, ob eine FFP2-Maske besser schützt als eine Impfung. Sondern ob eine FFP2-Maske besser schützt als gar keine Maske bzw. ein Mund-Nasenschutz (OP-Maske). Stehen eine infizierte und eine nicht-infizierte Person z.B. 20 Minuten eng nebeneinander und beide tragen eine gut sitzende FFP2-Maske, liegt das Ansteckungsrisiko bei ca. 0,1%. Schließt die Maske nicht korrekt an den Rändern ab, erhöht sich die Ansteckungsgefahr schon auf 4%. Zum Vergleich: Bei geimpften Personen beträgt das Ansteckungsrisiko 0,4% – ohne Maske (Daten der REACT-Studie mit der Delta-Variante).

Unser Infektionsrisiko können wir also am besten mit einer Impfung und einer gut sitzenden FFP2-Masken verringern.

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