Fragen und Antworten

Wir haben eure Fragen gesammelt und stellen hier die Antworten bereit.


Ich teste mich vor jedem Dienstantritt – schütze ich damit andere Menschen nicht mehr als mit einer Impfung?

Nein. Tests sind nur eine Momentaufnahme und bieten keinen Schutz gegen das Virus.
Auch regelmäßiges Testen kann nicht vor einer Ansteckung oder einer Erkrankung schützen. Das Ergebnis eines PCR-Tests liegt außerdem in der Regel erst 12 bis 24 Stunden nach der Testung vor. Ein negatives Ergebnis zeigt also nur, dass vor 12-24h kein Virus nachweisbar war. Bereits eine Stunde später kann die Situation anders sein. Dies kann bei dem Test aber nicht berücksichtigt werden.

Und sowohl Antigen- als auch PCR-Test können falsch-positive bzw. falsch-negative Ergebnisse liefern: das heißt, dass der Test negativ ausfällt, obwohl man infiziert ist (falsch-negativ) oder positiv ausfällt, obwohl man nicht infiziert ist (falsch-positiv).


Wie kam es zu der Frage?

Wir wissen, dass keine Impfung zu 100% vor einer Infektion schützt. Die Wahrscheinlichkeit, sich trotz Impfung anzustecken, ist sehr niedrig, aber es gibt sie. Die zugelassenen Impfstoffe bieten zu 86%-94% Schutz vor einer schweren Erkrankung. Darüber hinaus bieten sie je nach Altersgruppe bis zu 72% Schutz vor einer Infektion. Mit der dritten Impfung, dem sogenannten Booster, erhöht sich dieser Prozentsatz auf gut 95%.

In den letzten Monaten gab es oft Berichte über geimpfte Menschen, die sich mit COVID-19 angesteckt und es gar nicht gemerkt haben – sie haben daher auch andere angesteckt. Expert*innen empfehlen deshalb, dass sich auch geimpfte Personen regelmäßig testen sollten, um Infektionen auch dann zu entdecken, wenn sie selbst keine Symptome haben. So hat sich die Meinung verbreitet, dass Tests sicherer sind. Im Gegensatz zu einer Impfung schützen sie aber zu 0% vor einer Infektion. Um mögliche Infektionsketten zu durchbrechen ist es aber besonders für (auch geimpfte) Pflegepersonen empfohlen, regelmäßig einen PCR-Test durchzuführen.

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