Fragen und Antworten

Wir haben eure Fragen gesammelt und stellen hier die Antworten bereit.


Sind Tests nicht sicherer als Impfungen?

Nein. Tests sind nur eine Momentaufnahme und bieten keinen Schutz gegen das Virus.

Auch regelmäßiges Testen kann nicht vor einer Ansteckung oder einer Erkrankung schützen. Und sowohl Antigen- als auch PCR-Test können außerdem falsch-positive bzw. falsch-negative Ergebnisse liefern: das heißt, dass der Test negativ ausfällt, obwohl man infiziert ist (falsch-negativ) oder positiv ausfällt, obwohl man nicht infiziert ist (falsch-positiv).

Das Ergebnis eines PCR-Tests liegt in der Regel erst 12 bis 24 Stunden nach der Testung vor. Ein negatives Ergebnis zeigt also nur, dass vor 12-24h kein Virus nachweisbar war. Bereits eine Stunde später kann die Situation anders sein. Dies kann bei dem Test aber nicht berücksichtigt werden.


Wie kam es zu der Frage?

Wir wissen, dass keine Impfung zu 100% vor einer Infektion schützt. Die Wahrscheinlichkeit, sich trotz Impfung anzustecken, ist sehr niedrig, aber es gibt sie. Die zugelassenen Impfstoffe bieten alle einen wirksamen Schutz vor einer schweren Erkrankung. Darüber hinaus bieten sie je nach Altersgruppe bis zu 70% Schutz vor einer Infektion – mit dem ursprünglichen Virus bis hin zur Delta-Variante.

Bei Omikron ist der Schutz vor einer Infektion leider nicht mehr gegeben, aber vor einer Erkrankung mit milden Symptomen schützt die Impfung immer noch bis zu 70%. Gegen einen schweren Verlauf schützt ein vollständige Impfung, also drei Teilimpfungen, sogar zu 80-90%.

In den letzten Monaten gab es oft Berichte über geimpfte Menschen, die sich mit COVID-19 angesteckt und es gar nicht gemerkt haben – sie haben daher auch andere angesteckt. Expert*innen empfehlen deshalb, dass sich auch geimpfte Personen regelmäßig testen sollten, um Infektionen auch dann zu entdecken, wenn sie selbst keine Symptome haben. So hat sich die Meinung verbreitet, dass Tests sicherer sind. Im Gegensatz zu einer Impfung schützen sie aber zu 0% vor einer Infektion.

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